Brotkorb Feinbäckerei LehmannNiederdorfstraße 38 02708 Schönbach
 Telefon: 035872 / 43928Fax: 035872 / 359584
Brotkorb

Korn Marker Unsere Filialen
Angebote Unser Angebot
Aktion
Partyservice
Geschenkidee
Kontakt
Impressum
Geschichte der alten Mühle in Schönbach
Startseite Startseite

lineKorn
Geschichte der Alten Mühle


Die Alte Mühle trägt ihren Namen zu Recht. Die Jahreszahl ihrer Erbauung ist in tiefes Dunkel gehüllt. Sie wird sich wohl nie ermitteln lassen, doch lässt sich aus anderen Zusammenhängen auf ihr Vorhandensein in früheren Jahrhunderten schließen. Zeichnung Alte Mühle
Alte Mühle in Schönbach


So wird in einem Steuerregister vom Jahr 1541 auch der "Müller" mit aufgeführt. Dabei weist die Reihenfolge der 51 Steuerpflichtigen darauf hin, dass die Mühle an der Stelle gestanden haben muss, an der sie heute noch steht.

Im Jahre 1656 spricht eine Eintragung im ältesten Kirchenbuche von Jacob Jährig, des alten Müllers Sohn.

Der Name Jährig kommt zu dieser Zeit in Schönbach noch nicht vor und es kann daher angenommen werden, dass die "Alte Mühle" das Stammhaus der in Schönbach zahlreich vertretenen Familie Jährig ist.

Über die früheren Eigentümer ist sonst nicht viel bekannt geworden. Im Jahre 1770 ist die Mühle in den Besitz der Familie Herrmann aus Callenberg gekommen, deren Stammhaus die Niedermühle zu Wehrsdorf ist. Das Mühlengebäude ist 1817 niedergebrannt.

In einem Geschichtsbuch unseres Dorfes findet sich darüber der nachstehende Eintrag:
1817 am 25.July früh in der 3.Stunde ist allhier die dem Meister Johann Herrmann gehörige sogenannte Alte Mühle in Feuer aufgegangen und mit dem dabei befindlichen Mühlenwerke von den Flammen bis auf den Grund zerstört worden. Das Feuer hat mit solcher Heftigkeit und Schnelligkeit um sich gegriffen, dass die Herrmannsche Familie, um ihr Leben zu retten, nur im Hemd entspringen, auch von ihren Habseligkeiten außer einer Kuh nicht das geringste retten konnte.

Foto: Ein Müller bei der Arbeit.
Von Herrmanns drei kleinen Kindern, welche derselbige in der größten Glut auf den Garten getragen hat, ist das mittelste, ein Mädchen von 3 Jahren, indem es dem Vater, wie er noch etwas zu retten versuchte, in das Feuer nachgelaufen ist, von selbigem aber so stark beschädigt wurde, dass es nach 36-stündigen bewusstlosem Zustand, in welchem es nicht einmal eine Empfindung des Schmerzes hatte blicken lassen, gestorben. Man vermutet boshafte Anlegung des Feuers, obwohl nicht ohne Grund Fahrlässigkeit und heiße Asche.
Die Mühle war mit 7 Wurzeln versichert.

Die Dürrhennersdorfer Spritze war die erste, die Neusalzaer die zweite beim Feuer.

An einer anderen Stelle befindet sich noch ein Eintrag, welcher auf das Brandunglück Bezug hat. Es heißt dort: 1817 am 25. July ward des Müllersmeisters Johann Christoph Herrmann dreijähriges Mädchen bei dem Brande des väterlichen Wohnhauses von einem herabstürzenden brennenden Balken so beschädigt, daß es am folgenden Tage verstarb. Das Mühlengebäude wurde wieder aufgebaut.

Beim Grundgraben für ein Nebengebäude stieß man am Berge auf einen alten verschütteten Keller. Man fand darin ein Gefäß mit alten Münzen und einen Pfeifenkopf.
(entnommen aus einer Erzählung der Zeitschrift "Die Gartenlaube" aus dem Jahre 1912)

Am 13.Juli 1895 wurde die Mühle, welche bis zu diesem Tag im Besitz der Familie Herrmann geblieben ist, an den Müller und Bäcker August Lehmann verkauft. Der nun gegenwärtige Eigentümer hat in den letzten Jahren die morsch gewordene und veraltete Einrichtung entfernt und neuzeitliche Maschinen aufgestellt. In wenigen Jahren kann die Alte Mühle auf eine vierhundertjährige urkundlich belegte Geschichte zurückblicken. In dieser Zeit ist sie immer Mahlmühle gewesen.

Nach dem Tode des Müllers und Bäckers August Lehmann wurde die Mühle und Bäckerei von seinem jüngsten Sohn Fritz Lehmann weitergeführt. 1972 wurde der ursprüngliche "Altdeutsche Backofen" abgerissen und ein dreiherdiger Dampfbackofen der Firma Schmidt aus Bautzen gesetzt. Im gleichen Zuge wurde eine kleine Backstube angebaut.

Am 1. Juli 1974 übernahm der Sohn des Müllermeisters Fritz Lehmann, der Konditor und Bäckermeister Hans-Christian Lehmann mit seiner Ehefrau, der Konditorin Rosemarie Lehmann geb. Heidorn den Betrieb. Die Mühlenmaschinen wurden 1983 ausgebaut und im großen Umfang Wohnung und ein neuer Laden mit vergrößerter Backstube errichtet.

Seit 1991 wird nach nochmaligem Anbau mit einem neuen ölbeheizten modernen Backofen und den dazugehörigen neuen Maschinen der Bäckerei- Betrieb weitergeführt, wobei dem Bäckermeister und Konditor Hans-Christian Lehmann auch seine drei inzwischen erwachsenen Kinder, welche auch den Beruf des Bäckers bzw. Konditors erlernten, zur Seite stehen.

Am 13. August 2001 übernahm Sohn André die Leitung der Bäckerei.

Foto: Fam. Lehmann Bäckermeister und Inhaber
André Lehmann mit Frau Cindy.
Foto: Fam. Lehmann
Auch wir, Familie André Lehmann legen großen Wert auf Familientradition und ich versuche dies mit meiner Frau an meine "3 Mädels" weiterzugeben.

 
line
Bäckerei, Backwaren und Partyservice in Schönbach Görlitz Löbau Bautzen Zittau Niesky.
Feinbäckerei Lehmann
Niederdorfstraße 38
02708 Schönbach

Telefon: 035872 / 43928 Fax: 035872 / 359584
E-Mail: info@feinbaeckerei-lehmann.de


Webdesign by EDB


6182 Besucher seit August 2003.